Schwarzes Fahrrad mit großer Satteltasche auf einem Weg vor immergrünen Büschen

Mein Rad

Mein Reiserad ist ein ziemlich normales, wenn auch gut ausgestattetes Trekkingrad. Ich habe mir es im August 2016 bei Fahrrad XXL in Dresden, Washington-Straße gekauft. Wir (die Verkäuferin und ich) hatten damals Stunden gebraucht, um das richtige Rad zu finden. Mich hat Grit Schilling beraten, falls das jemanden interessiert. Letztlich haben wir nach der Wahl des passenden Rahmens dem Lenker noch einen anderen (etwas kürzeren) Vorbau verpasst, so dass ich ein richtig gutes Fahrgefühl hatte. Einziges echtes Highlight am Rad: eine 14-Gang-Rohloff-Speedhub-Nabe. Mit dieser bin ich bisher wirklich jeden noch so steilen Berg hinauf gekommen, ohne dass mir oben die Schenkel geglüht haben oder ich gar absteigen musste. Denen, die mit einer 27-Gang-Kettenschaltung über die 14 Gänge müde lächeln, sei gesagt: Viel mehr als 14 verschiedene Übersetzungen bekommt ihr mit Eurer Schaltung auch nicht hin. Und ich kann in jeder Situation schalten. Unter Last, im Freilauf, im Stand…


Um einen möglichst Plattfuß-freien Urlaub zu gewährleisten, habe ich mir Michelin-Reifen und -schläuche montieren lassen, die unkaputtbaren, die es auch von Schwalbe gibt und ohne die man in scherbenübersäten Städten wie Dresden wohl keine Chance mehr hat, reifenheil zu Hause anzukommen. Die neue Bereifung hat etwas mehr Profil. Das macht sich in leichtem Gelände einfach besser, die ursprüngliche Bereifung hatte zu wenig Grip.

Ja, das war es schon zum Radel. Hoffentlich trägt es mich ohne Tadel durchs Gebirge.